CD Review: Albert Collins – Live at Rockpalast

Der Star von Alligator Records rockt Westfalenhalle

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Die Westfalenhalle in Dortmund war lange Zeit Pilgerstätte zahlloser Musikfans die sich aufmachten an den mehrstündigen Abendkonzerten teilzunehmen – oder sich mit Freunden meist am Wochenende mit einem Bier und Rauchmaterial vor den Fernseher setzen um sich die „WDR Rocknacht“ anzuschauen. Neben diesen Highlights der 80er Jahre im deutschen Fernsehen und Musikszene gab es in der weit über dreißigjährigen Geschichte von „Rock beim WDR“ mehrere tausend Veranstaltungen mit bekannten Bands und jenen die es werden wollten, z.B. an der Lorely, der Grugahalle in Essen, das Metropol in Berlin oder auch die Markthalle in Hamburg um nur einige wenige Veranstaltungsorte zunennen.

So auch  in der Woche vom 24.11. – 30.11.1980 an dem 10 Bands an fünf Abenden für reichliche musikalische Abwechslung sorgten. So spielten u.a. Country Joe McDonald, UFO, Nick Gravenites & Band und die Charlie Daniels Band in der Westfalenhalle in Dortmund auf – am 26.11.1980 waren es George Thorogood & the Destroyers und anschließend Albert Collins & The Icebreakers.

Mit den Worten „Liebe Freunde, heute bei uns zu Gast im Rockpalast: The Icebreakers!“ begrüsste der Moderator Albrecht Metzger die Band und das passte, denn bei den ersten beiden Songs spielten sich lediglich die „Icebreakers“ ein – Albert Collins betrat erst nach dem Opener „Sweet Home Chicago“ und dem folgenden „She’s fine“ die Bühne, schulterte seine Telecaster und schlug die ersten Saiten der Fender an – und das Publikum machte sich erstmals lauthals bemerkbar.

Der Auftritt von Albert Collins & the Icebreakers dauerte knapp über anderthalb Stunden und die 13 Songs sind gespickt mit langen Improvisationen und Solis von Collins und dem überragendem Saxophonisten und Sänger A.C. Reed, der auch für reichlich Unterhaltung zwischen den Songs sorgte.

Das Dreierset (2 CDs und 1 DVD) ist mehr als lediglich einer von vielen hundert Livemitschnitten beim „Rockpalast“. Es zeigt einen begnadeten Gitarristen und eine bestens aufgelegte Band vor dem Höhepunkt ihrer Karriere – und ist ein „Must Have“ für jeden wirklichen Bluesfan mit einem gut sortierten Musikarchiv.

Albuminfo:
Titel: Live at Rockpalast
Musiker:
Albert Collins    g,voc
Marvin Jackson     g
A.C. Reed     sax
Johnny B. Gayden     b
Casey Jones     dr
Songs: 13
Gesamtspielzeit: DVD   95:36   min
CD 01: 37:48  min
CD 02: 52:54   min
Aufgenommen: 26.11.1980  (WDR Rockpalast)
Logo - MiGBereitgestellung:  MIG Records

DVD

  1. Sweet Home Chicago 06:21
  2. She’s Fine 05:39
  3. Listen Here! 07:15
  4. Cold Cold Feeling 08:22
  5. Skatin’/Ice Pick 06:33
  6. Brick 05:14
  7. The Things That I Used To Do 05:50
  8. If You Love Me Like You Say 05:53
  9. Cold Cuts 13:50
  10. I Got A Mind To Travel 06:06
  11. Angel Of Mercy 06:49
  12. Frosty 12:41
  13. Instrumental Jam 04:50

CD 01

  1. Sweet Home Chicago 04:49
  2. She’s Fine 06:09
  3. Listen Here! 06:37
  4. Cold Cold Feeling 08:33
  5. Skatin’/Ice Pick 06:15
  6. Brick 05:25
  7. The Things That I Used To Do 05:50

CD 02

  1. If You Love Me Like You Say 05:40
  2. Cold Cuts 13:33
  3. I Got A Mind To Travel 05:36
  4. Angel Of Mercy 06:39
  5. Frosty 10:49
  6. Instrumental Jam 04:47

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