CD Review: Christina Skjolberg – Come And Get It

Back to the Seventies

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Skjolberg, Christina, Come And Get It   01
© Odd Onge Teige / Ruf Records

Aus dem Hause „Ruf Records“ kommt das Debütalbum der jungen Bluesgitarristin Christina Skjolberg. Christina kommt aus Norwegen und gilt dort als eine der großen Nachwuchshoffnungen im Blues. In Deutschland ist sie nicht ganz unbekannt. Neben Laurence Jones und Albert Castiglia ist sie der dritte Part des Blues Caravans 2014.

„Sex sells“, Christina Skjolberg zieht nicht nur bei Ihrer Bühnenshow sondern auch dem aktuellen CD-Cover  alle Register um die Blicke auf sich zuziehen.  Sexy Wäsche, High Heels, sinnliche Blicke – aber immer eine Gitarre in der Hand. Damit ist sie in der Bluesszene jedoch nicht alleine, man denke an Ana Popovic.

Begleitet wird Christina nicht nur vom Blues Caravan sondern von dem Mann der sie im Alter von 12 Jahren zum BluesRock gebracht hatte – ein Tattoo von Jimi Hendrix ziert den Oberarm der jungen Musikerin, die wie Hendrix ebenfalls Linkshänderin ist.

Verlassen wir die Optik, kommen wir zum Debütalbum:
Christina Skjolberg legt mit ihrem Erstlingswerk ein starkes Bluesalbum vor, solider handgemachter BluesRock wie er sein sollte. In der Tat gibt es es „Back to the Seventies“, knackiger BluesRock, gut arrangierte Songs und Christinas Stimme. Auf dem Album zeigt die junge Norwegerin das sie auch das Saitenspiel beherrscht, sich jedoch auf dem Album mit Extraeinlagen etwas zurückhält. Dafür gibt es ein interessantes Wechselspiel zwischen Gitarre und der B3 von Hari Taittonen.

Bei den 11 Songs es Album gibt es kein Wechselspiel „BluesRock <> Slowblues“ – Christina liebt den rockigen Blues, so gibt es mit „Moving On“ nur einen etwas entspannten Bluessong. Die Highlights des Album sind „I’m back“, „Close the Door“, „Nag Blues“, „Runaway“ und die funkigen Songs „Come And Get It“ und „Get on“.

Fazit:
Christina Skjolberg ist in der Tat ein ungeschliffener Diamant,  dem der eine oder andere Feinschliff noch fehlt. Alles in Allem jedoch ist das Debütalbum von „Come And Get It“ ein gut gelungenes Erstlingswerk der jungen Norwegerin.
Es bleibt zuhoffen das der Schwung des Albums und die Tour mit dem BluesCaravan dafür sorgen das die Christina auch ausserhalb Norwegens „Fuss fassen“ kann.

Klare Kaufempfehlung 

Skjolberg, Christina, Come And Get It   01Album Info:
Studio: Recue Rool Studio, Helsinki
Label: Ruf Records
Songs: 11
Gesamtspielzeit: 40:43 min

Studiomusiker:
Christina Skjolberg   (g,voc)
Tore Slattsveen   (b,bvoc)
Miri Miettonen   (dr)
Hari Taittonen   (keys)
Brynjulf Blix   (clavinet)
Steinar Varnes   (tr)

Playliste: Come And Get It 
01   Moving On   4:37     (Christina Skjolberg)
02   Close the Door   4:48   (Christina Skjolberg)
03   Come And Get It   3:39   (Christina Skjolberg)
04   Runaway   3:02   (Christina Skjolberg)
05   Bullet   3:15   (Michael Landau)
06   Get On   3:34   (Christina Skjolberg)
07   Inspiration   2:34   (Christina Skjolberg)
08   Hush   3:43   (Christina Skjolberg)
09   I’m Back   4:17   (Luther Allison, James Solberg)
10   Mrs Funk   3:44   (Christina Skjolberg)
11.   Nag Blues   3:25   (Christina Skjolberg)

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